Computer an der Förderschule - Geistige Entwicklung -
Warum ist der Computer eigentlich so interessant?
Studien belegen, dass mehr kommuniziert wird, wenn Computer im Klassenzimmer stehen und dass der Wunsch nach kooperativen Arbeitsmöglichkeiten steigt. Kinder wollen mit dem Computer nicht nur spielen und sind stolz auf ihre Vorerfahrungen. Für Kinder besitzt der Computer längst nichts mehr Sensationelles.
Der Computer gehört heute in vielen Lebensbereichen einfach dazu. Inzwischen nutzen 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen fünf und 15 Jahren in Deutschland einen PC; 74 Prozent davon gehen von zu Hause aus ins Internet. Quelle: Studie der Initiative D21 sowie Ehapa-Media (externer Link)
Für viele Kinder stellt der Computer somit ein situativ genutztes Alltagswerkzeug dar, dem wir auch im Unterricht gerecht werden müssen (vgl. Schorch, 2004).
Auch für unsere Schulform beinhaltet der PC vielfältige Einsatzmöglichkeiten, die unseren Schulalltag und den Unterricht bereichern und ergänzen können. Der PC ist vielfältig einsetzbar: Er ist Schreib- und Malwerkzeug, kann zum Üben und Wiederholen von Gelerntem eingesetzt werden, dient als Wissensvermittler zur Beschaffung und Recherche von Informationen; ermöglicht als Kommunikationsmittel Kontakte und gestaltet als reines Spielgerät die Freizeit. Quelle: PC in der Schule (externer Link)
Auch im offenen Unterricht kann der Computer eine Rolle spielen. Er kann als Lernstation oder Lernterminal eingesetzt werden. SchülerInnen und Schüler sind i.d.R. immer sehr motiviert mit dem Computer zu arbeiten. Oft beherrschen sie den Computer besser als ihre Lehrer.
Konkrete Lern- und Übungsprogramme ermöglichen mit ihren multimedialen Eigenschaften den Kindern ein Lernen besonders über die visuelle und auditive Wahrnehmung. Mit Hilfe geeigneter Lernsoftware ergeben sich somit Differenzierungsmöglichkeiten, die vor allem in lehrgangsbezogenen Lernbereichen von Vorteil sind (vgl. Schorch, 2004).
Eine gute Ausstattung mit modernen Computern und vielfältigen Lernprogrammen hilft jedoch nur weiter, wenn Lehrerinnen und Lehrer mit dem Computer und der Benutzeroberfläche umgehen können sowie die Funktionen und die individuellen Modifikationen von Lernprogrammen gut kennen.
Grundfertigkeiten bei der Computerbedienung